2. Saarländische Präventionskonferenz

Weiterentwicklung der Präventionsstrategie für das Saarland

 

Auf Basis der Landesrahmenvereinbarung Prävention des Saarlandes fand heute das zweite Zusammentreffen des saarländischen Staatssekretärs für das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Stephan Kolling, dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Spitzenvertreterinnen und –vertretern der gesetzlichen Krankenversicherung, der Renten- und Unfallversicherung, der kommunalen Spitzenverbände sowie der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der Landespräventionskonferenz in Sulzbach statt.

 

Stephan Kolling hob in seiner Begrüßungsrede die enorme Wichtigkeit von Prävention und Gesundheitsförderung für jede Bürgerin und jeden Bürger besonders hervor.

 

Ziel der Zusammenkunft war es, die Impulse aus der Arbeit der Sozialversicherungsträger sowie der ersten Landespräventionskonferenz zu diskutieren und über die weitere strategische Ausrichtung der Gesundheitsförderung und Prävention im Saarland zu entscheiden. Im Ergebnis beschlossen die Partner ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Präventionsstrategie des Saarlandes.

 

Es wurde festgestellt, dass sich die eingerichteten Strukturen bewährt haben und sich in den vergangenen Jahren eine tragfähige Kultur des Austauschs und gemeinsamen Handelns etabliert hat und fortgesetzt werden soll. Darüber hinaus soll auf dem bereits Erreichten und Bewährten aufgebaut, konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sowie Präventionsmaßnahmen vor allem für vulnerable Zielgruppen in die Umsetzung und eine stärkere partizipative Ausrichtung in den Fokus genommen werden. Dabei orientiert man sich an landesspezifischen Bedarfen.

 

Gemeinsam verfolgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Landespräventionskonferenz das Ziel, dem Themenbereich „Resilienz“ im Saarland verstärkte Aufmerksamkeit zu verschaffen. Darüber hinaus soll künftig für gesundheitsförderliche Organisationsentwicklungsprozesse und Projektvorhaben ein einheitlicher Qualitätsstandard verbindlich berücksichtigt werden. Maßnahmen sollen nachhaltig und partizipativ, das heißt unter Beteiligung der Menschen in der jeweiligen Lebenswelt, geplant und umgesetzt werden. Im Rahmen einer gesamtstrategischen Vorgehensweise ist ein koordiniertes Zusammenspiel von allen Verantwortlichen in den jeweiligen Lebenswelten wichtig, daher wird der Auf- sowie der Ausbau von bereits bestehenden Präventionsketten im Saarland forciert.

 

Ziel der regelmäßig stattfindenden Landespräventionskonferenz ist es, Gesundheitsförderung und Prävention im Saarland zu stärken und weiter zu entwickeln. Ebenso soll Transparenz über die Präventionsstrategie im Land bei allen Verantwortlichen sowie in der Öffentlichkeit hergestellt werden. Dies wird künftig auch über Webportale erfolgen.

 

 

 

Das Eckpunktepapier ist auf der Webseite des GKV-Bündnisses für Gesundheit veröffentlicht.

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